Dynamischer Ausbau der SCHWIND AMARIS Produktfamilie
Mit der Einführung der neuen Lasergeneration SCHWIND AMARIS 750S anlässlich der ESCRS 2010 in Paris wird die führende Position des TotalTech Lasers in der refraktiven Hornhautchirurgie ausgebaut. Der 750S ist eine Weiterentwicklung des überaus erfolgreichen Lasersystems SCHWIND AMARIS und beeindruckt mit einer Pulsfrequenz von 750 Hertz. Der wichtigste Vorteil ist die blitzschnelle Behandlungszeit bei gleichzeitig unerreichten Sicherheitsfeatures wie dem sechsdimensionalen aktiven 1050 Hertz Eyetracking. Eine Dioptrie Myopie wird in nur 1,5 Sekunden mit einer sehr hohen Präzision korrigiert und sorgt damit für eine weitere Entlastung von Arzt und Patient.
Weiterhin führt SCHWIND zur ESCRS das neue Lasersystem SCHWIND AMARIS 500E ein. Der SCHWIND AMARIS 500E kombiniert eine Pulsfrequenz von 500 Hertz mit fünfdimensionalem Eyetracking und bildet mit seinem kompakten, ergonomischen und mobilen Design die Efficiency Line der SCHWIND AMARIS Produktfamilie.
Beide Systeme verfügen über die in zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen dokumentierten Vorteile der einzigartigen SCHWIND AMARIS Technologie. Für eine extrem hohe Präzision sorgen beispielsweise das Verfahren Automatic Fluence Level Adjustment (AFLA), welches das optimale Verhältnis von Pulsfrequenz, Pulsanzahl und Energieeinsatz auslotet, und der extrem feine Laserspot, der mit einem Durchmesser von nur 0,54 Millimetern außergewöhnlich glatte Behandlungsoberflächen ermöglicht. Das Verfahren Intelligent Thermal Effect Control (ITEC) schont auch bei sehr hohen Abtragsgeschwindigkeiten nachhaltig die Hornhaut. Wissenschaftliche thermodynamische Messungen haben gezeigt, dass sich die Hornhaut während der Laserbehandlung mit dem SCHWIND AMARIS um weniger als 4° Celsius erwärmt – auch bei sehr hohen Fehlsichtigkeiten. Mit Hilfe des Sicherheitssystems Online Pachymetrie lassen sich intraoperative Ablationsparameter während des refraktiven Eingriffs exakt bewerten.
Breites Behandlungsspektrum
Der 750S und 500E bieten nicht nur überlegene Technologie, sondern auch ein sehr breites und erprobtes Behandlungsspektrum. Beide Lasersysteme lassen sich zur hochpräzisen Korrektur von Fehlsichtigkeiten und Presbyopie, auch in Kombination miteinander, einsetzen. Außerdem kann eine TransPRK (Transepitheliale Photorefraktive Keratektomie) durchgeführt werden – eine innovative Weiterentwicklung der Oberflächenbehandlung, bei der das Epithel mit dem Laser abgetragen wird. Weiterhin demonstriert die SCHWIND AMARIS Produktfamilie mit der Pachymetrie-Assistierten Lamellaren Keratoplastik (PALK) ihre Kompetenz für die therapeutische Anwendung.
Eine Vielzahl klinischer Studien belegt die exzellente Behandlungsqualität mit der SCHWIND AMARIS Technologie. Aktuelles Beispiel ist eine klinische Studie (1.000 Augen), die das weltweit renommierte Shinagawa LASIK Center kürzlich in Tokio, Japan, durchführte. Das präoperative sphärische Äquivalent (SEQ) lag im Mittel bei -5,10 ±2,31 dpt und der Astigmatismus bei -1,02 ±0,85 dpt. Drei Monate post-op wurde ein SEQ von durchschnittlich 0,14 ±0,35 dpt beobachtet. 82 Prozent der behandelten Augen erreichten einen unkorrigierten Visus von 20/16 oder besser. Bei 97,5 Prozent konnte eine Sehschärfe von 20/20 erzielt werden.


